Von Seiten der Wirtschaft ist oft zu hören, viele Schulabgänger seien nicht ausbildungsfähig. Die meisten Firmen erwarten, dass die Bildungspolitik angepasst wird. Es gibt aber auch Unternehmen, die selbst dazu beitragen wollen, das Schüler besser lernen – so läuft jetzt an der Freiherr-von-Vincke-Realschule im Hahler Feld wie auch der Ganztagshauptschule Todtenhausen ein beispielgebendes Förderprojekt an.
Künftig gibt es an beiden Schulen für die Schüler wie auch die Lehrer Unterstützung durch mehr als 20 Mitarbeiter der Ornamin-Kunststoffwerke in Minden. Diese bilden sechs Teams und besuchen die Realschule wie auch die Hauptschule zu festen Zeiten, um beim Lesen, beim Anwenden der Mathematik oder bei den Hausaufgaben zu helfen. „Aufhören mit dem Reden und besser etwas tun“, nennt Dr. Holger von der Emde, Geschäftsführer des Mindener Unternehmens, als Grund für das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Alle haben sich freiwillig dafür gemeldet, unentgeltlich zu helfen – besonders solchen Schülerinnen und Schülern, denen das Lernen weniger leicht fällt. Und alle setzen dafür ihre Freizeit ein. Denn sie nutzen betriebliche Pausen- und Freizeitregelungen, um die Schulen zu besuchen. Die benötigten Zeitfenster für die Förderarbeit in den Schulen werden organisatorisch im Unternehmen abgestimmt.
Diese Zeitfenster ermöglichen es den Schulen, die freiwilligen Helfer-Teams einzuplanen. Wie Reinhard Tschapke, Schulleiter der Vincke-Realschule, erläutert, werden die Teams an seiner Schule überwiegend in den Förderstunden der fünften Klassen tätig werden. In Todtenhausen werden die Möglichkeiten der zusätzlichen Schülerförderung für die Schulaufgaben- Betreuung der Fünft- und Sechstklässler um die Mittagszeit genutzt, verdeutlichte Udo Dressel, Schulleiter der dortigen Ganztagshauptschule. Und er ergänzt: „Verlässlichkeit ist sehr wichtig“.
Deshalb werden Teams und keine Einzelpersonen für die Förderstunden eingeplant. „Die Teams sind bunt gemischt – Studenten, Auszubildende, Halbtagskräfte wie auch Fachkräfte aus dem Management“, so Dr. von der Emde. Und durch die Teambildung bleibt auch der Zeitaufwand für die einzelnen Mitarbeiter überschaubar – denn nicht Jeder muss zu jeder Förderstunde in eine der Schulen fahren: Für den Anfang sind drei Stunden wöchentlich mit jeweils zwei Personen sowohl an der Realschule als auch an der Hauptschule fest eingeplant.
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- Halbtag und Ganztag
# Klingelzeichen zu Beginn einer Unterrichtsstunde * Klingelzeichen am Ende einer Unterrichtsstunde/Pause
8.00 Uhr * Tür öffnen 8.05 Uhr Unterrichtsbeginn!!
1. Stunde: # 8.05 - 8.50 Uhr * 5 min. Wechselpause 2. Stunde: # 8.55 - 9.40 Uhr *
9.40 - 9.58 Uhr * Große Pause
3. Stunde: # 10.00 - 10.45 Uhr * 5 min. Wechselpause 4. Stunde: # 10.50 - 11.35 Uhr *
11.35 - 11.53 Uhr * Große Pause
5. Stunde: # 11.55 - 12.40 Uhr * 6. Stunde: 12.40 - 13.25 Uhr *
Abfahrt der Busse für den Halbtag wie bisher, allerdings: um 15.00 Uhr klingelt es nicht mehr, die AGs oder der WPU werden ohne Signal um 14.55 Uhr beendet. Abfahrt der Busse: 15.00 Uhr
Ganztag: 12.40 - 13.40 Uhr Mittagspause am Dienstag 13.25 - 14.25 Uhr Mittagspause Mo., Mi., Do., Fr.
7. Stunde: # 13.45 - 14.30 Uhr* Dienstag 8. Stunde: # 14.30 - 15.15 Uhr* Zwischensignal 9. Stunde: 15.15 Uhr 16.00 Uhr* Unterrichtsende
Abfahrt der Busse für den Ganztag 16.10 Uhr.
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